Er ist da, mein Presse-Ausweis!

Normaler Weise musste ich gute 15 Minuten in der Schlange stehen: Kontrolle am Eingang zum Landgericht. Doch diesmal nicht. Mit meinem Presseausweis bewaffnet marschierte ich an der Menge vorbei, zeigte dem Beamten meinen geliebtes Stück Plastik.

Er blickte auf meinen Ausweis, blickte mich an, blickte auf den Ausweis, blickte wieder zu mir. Er musterte mich. Nach einiger Zeit sagte er: „Bravo!“, und winkte mich durch. Wie auch immer ich dieses Bravo zu interpretieren hatte, meine Freude konnte es kaum eindämmen: Ich hatte meinen Presseausweis. Endlich.

Der Deutsche Journalisten Verbund

Zugegeben, ein bisschen stolz war ich schon. Auch, wenn es mir faktisch kaum Vorteile bringt. Abgesehen vom stolzen Einmarsch in das Landgericht. Aber ein gutes Gefühl brachte es trotzdem. Es war der Nachweis: Ich, Lisa Fraszewski, bin journalistisch tätig. Ganz offiziell anerkannt.

Und, wie hab ich ihn bekommen? Als Mitglied beim DJV, dem Deutschen Journalisten Verband, wurde, konnte ich ihn kostenlos beantragen. Allein dafür hat sich die Mitgliedschaft, für einen Mitgliedsbeitrag von 11 Euro im Monat, schon gelohnt. Denn sie bietet auch noch andere Vorteile: Von Webinaren, über ausreichend Info-Material bis hin zur Rechtsberatung im Extremfall.

Ich kann eigentlich jedem Journalisten, ob Freier oder Festangestellter, eine Mitgliedschaft nur empfehlen. Egal, ob DJV oder Verdi. Den Presseausweis gibt’s bei beiden.