Informationsfluss

Als Journalistin ist es meine Pflicht, gut informiert zu sein. Bei der Flut an Artikeln, Videos, Mitteilungen, Tweets und Posts ist es schwer, nicht den Überblick zu verlieren und nur seriösen Quellen seine Aufmerksamkeit zu schenken. Deshalb habe ich ein System erarbeitet. 

Morgens schalte ich als erstes die Tagesschau vom Vorabend ein (App), manchmal sogar noch die Tagesthemen. Danach schalte ich den Deutschlandfunk ein, besonders zu den Nachrichten zu jeder vollen und halben Stunde (App). Außerdem werfe ich einen Blick in die Westfälischen Nachrichten, wie es sich als Lokaljournalistin in Münster gehört (ePaper). Damit bin ich für den Tag meistens gut gerüstet.

Die Woche über lese ich Die Zeit, zumindest den Politikteil immer gründlich (ePaper), und den Journalist (Print). Auf Zugfahrten oder beim Putzen schalte ich einen Podcast an: Die Lage der Nation, der Wochenrückblick mit den Krautreportern, Die Frage von Puls und Ein Topf voll Gold (Podcast-App von Apple). Und für den ungefilterten Überblick gucke ich auch bei Feedly und TED rein, um nichts wichtiges zu verpassen. Wenn mich ein bestimmter Artikel interessiert, speichere ich ihn über Pocket ab (Webartikel) oder kaufe ich ihn später über Blende (Paywall).

Das klingt jetzt nach sehr vielen Information und sehr viel Zeit, die ich investiere. Es lohnt sich auch nicht, das klein zu reden. Denn es ist viel Aufwand. Aber es lohnt sich. Und wenn die Routine erstmal drinsteckt, dann geht es auch ganz einfach.