Mein Workshop: Medienarbeit 2.0

Auf den Rat eines Freundes habe ich meinen Workshop damit begonnen, den aktuellen Stand der Leute zu erfahren. Das war ein Geniestreich: Erstens wusste ich sofort, woran es den Leute fehlte und zweitens fühlten die sich irgendwie abgeholt. Ich stellte also ein paar Fragen – und bekam antworten:

Wie machen Sie und ihr Verein auf sich aufmerksam?

Infostände, Homepage, Facebook, Zeitungsartikel, Pressemitteilungen, Newsletter, Flyer, Sportveranstaltungen, Werbung auf Autos, Banner, Plakate, Vereinsverteiler, Aktionen.

Welche Medien nutzen Sie?

Homepage, Facebook, Zeitung, YouTube, Radio, Fernsehen, eigene App, Mail.

Wann hat die Zusammenarbeit mit Journalisten besonders gut funktioniert?

Bei Großevents, besonderen Wettkampferfolgen oder sozialen Attraktionen, bei vorgeschriebenen Pressemitteilungen und „außergewöhnlichen“ Geschichten.

Und wie oft hat sie das (in gefühlter Prozentangabe)?

Zwischen 40 und 90 Prozent. Zitat: 50/50: Wenn der Journalist was will vs. wenn man selbst was will.“

In dem Workshop haben die Teilnehmer dann gelernt, wie Digitale Medien ihnen bei der Kommunikation nach außen helfen und wie eine gelungene Zusammenarbeit mit Journalisten funktioniert. Vor allem einige Sätze, die man meiden sollte:

  • „Ich mache das ja hier für Sie.“
  • „Das habe ich Ihnen jetzt so erzählt, das muss aber nicht in die Zeitung.“
  • „Das müssen Sie jetzt aber nicht notieren.“
  • „Dann schreiben Sie mal einen schönen Text, ne?“
  • „Den möchte ich dann vorher noch mal Korrektur lesen.“
  • „Das haben Sie doch ganz gut gemacht. Ist hübsch geworden.“

Satz 2 und 3 lässt sich vor allem vermeiden, indem man den Rahmen der Unterhaltung vorher genau absteckt und möglichst nicht davon abweicht:

  • „Unter eins“: Diese Information darf bei direkter Nennung des Urhebers wörtlich wiedergegeben werden.
  • „Unter zwei“: Die Information und das Umfeld der Quelle dürfen zwar wiedergegeben, aber nicht direkt zitiert werden.
  • „Unter drei“: Die Information darf nicht öffentlich verwertet werden. Der Journalist hat sie ausschließlich für seinen eigenen Hintergrund erhalten.

Ausführlichere Infos findet ihr in meinem PDF zum Workshop über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.